AntisemitismusDer Halle-Prozess: Mitschriften

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Die Mitschriften geben den Prozessverlauf auf 900 Seiten detailliert wieder und dokumentieren alle Aussagen der Nebenkläger·innen, der Zeug·innen sowie Sachverständigen.

Am 9. Oktober 2019, dem jüdischen Feiertag Jom Kippur, greift ein rechtsextremer Terrorist erst die Synagoge in Halle (Saale) an, dann einen nahegelegenen Dönerimbiss. Im Laufe seines Anschlags ermordet er zwei Menschen und reißt viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt) für immer aus ihrem vertrauten Leben. Ab Juli 2020 steht er wegen seiner Taten vor dem Oberlandesgericht Naumburg.

Angesichts des fortwährenden Antisemitismus und Rassismus und des Versagens staatlicher Behörden im Kampf gegen den Rechtsterrorismus haben die Herausgeber·innen und Autorinnen alle 26 Tage der Gerichtsverhandlung protokolliert. Ihre Mitschriften geben den Prozessverlauf detailliert wieder und zeigen, wie rechte Gewalt inmitten der Gesellschaft entsteht und wie ihr der Staat begegnet. Vor allem aber spiegeln sie wider, was die Betroffenen zu sagen haben.


Der Halle-Prozess: Mitschriften
Erscheint am 15. November 2021 bei Spector Books, Leipzig
896 Seiten, 28 Euro, Hardcover
ISBN 978-3-95905-501-7

Herausgeber·innen: Linus Pook, Grischa Stanjek und Tuija Wigard
Autorinnen: Christina Brinkmann und Duška Roth
Gestaltung: Hannah Englisch, Nils Krüger, Maja Redlin

Vorbestellung

Ein Projekt von democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch e. V. in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment, OFEK e. V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und mit Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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