Querfront„Multikultureller Frauenmarsch“ – was steckt dahinter?

In Berlin sind am 28.02.2021 rund 500 Menschen unter dem Motto „Multikultureller Frauenmarsch“ auf die Straße gegangen.

Die Organisatorinnen bezeichnen sich auf ihrer Homepage selbst als eine „Gruppe von Frauen aus dem kreativen und heilenden Bereich, die sich aufgerufen fühlen, für das Wohl der Kinder und der nächsten Generationen für eine freie Entfaltung und Selbstbestimmtheit auf die Straße zu gehen“. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass einige Frauen aus dem Organisationsteam offenbar mit esoterischen, verschwörungsideologischen, impfkritischen und rechtsoffenen Inhalten sympathisieren.

Wenig überraschend beteiligten sich dementsprechend auch Personen aus diesen Spektren. Die Teilnehmer*innen demonstrierten, tanzten, trommelten und sangen auf ihrer Route vom Brandenburger Tor bis zum Gendarmenmarkt. In Gesprächen erklärten sie, dass sie vor allem gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen. Bei Corona handele es sich um eine seltene Krankheit, hieß es etwa. Andere zweifelten gleich ganz die Existenz einer Pandemie an oder sprachen von „faschistoiden Geschichte, die hier gerade am Laufen ist“.

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